Fragen an alle Bundespräsidentschafts Kandidaten und Kandidatinnen

Ich wurde von der PRESSESTELLE DER FREIDEMOKRATEN eingeladen, wie alle anderen Bundespräsidentschaft-Kandidaten und Kandidatinnen auch, Fragen zu beantworten. Hier die Details:
 
Anfang der weitergeleiteten Nachricht:
 
Von: „Pressestelle Freidemokraten“ <pressestelle@freidemokraten.at>
Betreff: AW: Fragenkatalog an die Präsidentschaftskandidaten
Datum: 9. März 2016 um 22:05:14 MEZ
An: „‚Karin Kolland'“ <willkommen@karinkolland.at>
 
Sehr geehrte Frau Kolland,
danke für die rasche und erschöpfende Antwort. Sie haben damit alle anderen Kandidaten, die wir ebenfalls angeschrieben haben, um Längen geschlagen.
Mit besten Grüßen
Ulrich Hammerschmidt
P.S.: Meine persönliche Unterstützungserklärung für Sie habe ich heute zur Post gegeben. Viel Glück!
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Von: Karin Kolland [mailto:willkommen@karinkolland.at]
Gesendet: Mittwoch, 9. März 2016 21:32
An: pressestelle@freidemokraten.at
Betreff: Re: Fragenkatalog an die Präsidentschaftskandidaten
Sehr geehrter Herr Hammerschmidt
sehr gerne beantworte ich Ihre Fragen.
Fragen an die Bundespräsidentschaftskandidaten:
 
1) Wie können/werden Sie die Interessen der Bürger im Punkt der direkten Bürgerbeteiligung stärken?
Volksabstimmung über Verfassung souveräner Menschenrechte und Aufbau einer zweiten Parlamentssäule als Volksparlament, zu dem alle Menschen direkten Zugang haben mit gleichem Stimmrecht und gleichem Stimmgewicht, um direkt Gesetzesanträge, Volksbegehren und Vetorechte geltend zu machen.
 
2) Erkennen Sie die Notwendigkeit die Steuerlast im Lande, die bereits konfiskatorische Ausmaße erreicht hat, in ein für Wirtschaft und Private erträgliches Maß zurückzuführen?
Ja. Eine fundamental grundlegende Reform des Steuersystems erachte ich als notwendig.
 
3) Bitte definieren Sie mit eigenen Worten Eigentum, Selbstbestimmung, Individualität.
Eigentum ist ein Vermögensverhältnis im juristischen Sinne. Im Naturrecht gibt es kein Eigentum sondern nur Rechte der Nutznießung. Das Recht der Nutznießung der Elemente Wasser, Feuer, Luft sowie Land, Bodenschätze und Früchten der Erde für alle Lebewesen, steht aus meiner Sicht daher über Vermögensrechten einzelner privater „Besitzer“. Nutzungsrechte im naturrechtlichen Sinne gehen niemals über den Eigenbedarf der Generation/en und Sippe hinaus. Daran könnte man sich in einem fairen Eigentumsrecht halten, auch was Erbrecht anlangt, indem man (großzügig) Eigenbedarf in Nutzungsrecht und somit Eigentumsrecht überträgt, wenn dafür pflegliche Verantwortung übernommen wird. Als Eigentumsrecht ist natürlich auch der Bedarf einer Firma, eines Gewerbebetriebes, Handelsunternehmens anzusehen, wenn die „Sippe“ der darin arbeitenden Menschen eben fair am Eigenbedarf also gerechtem Lohn partizipieren kann. Aktiengewinne und überproportionale Gewinnentnahmen von Managern hingegen können wohl nicht als Eigenbedarf angesehen werden.
 
Selbstbestimmung bedarf der Eigenverantwortung und Freiheit ebenso, wie des Respekts und der Akzeptanz der Eigenverantwortung und Freiheit des anderen Lebewesens. Die Zone der Berührung ist das Feld des Lernens. Selbstbestimmung im Subsidiaritätsprinzip von der kleinsten Zelle (Familie, Gemeinde) ausgehend, ist ein Kernstück einer freien Staatengemeinschaft. Selbstbestimmtheit über Körper, Geist und Seele sind unantastbares privates Menschenrecht.
 
Individualität und Selbstbestimmung gehen Hand in Hand in ihrer Entwicklung. Die Individualität und Selbstbestimmung des einen Menschen, darf sich nicht zwingend über die Individualität und Selbstbestimmung eines anderen Menschen legen. Ich gebe hier zu bedenken, dass Gesetze und Strafe zwar notwendige aber nur unzureichende Mittel sind, um diese Verhältnisse zwischenmenschlich zu regeln. Aufklärung, Charakterbildung und kulturelle Entwicklungsprozesse bedürfen ganzheitlicher Förderung. Die Motivation zum Ziele einer Tugendhaftigkeit einzusetzen erwirkt ganz sicher ein besseres Ergebnis als totale Kontrolle und Strafe.
 
4) Wie viel Freiheit ist den Menschen zumutbar?
Nach Subsidiaritätsprinzip ist dem Menschen genau so viel Freiheit zumutbar, als er eigenverantwortlich und freiwillig bewältigen kann und das Wohl seiner Mitmenschen und Mitlebewesen respektiert.
 
5) Erkennen Sie im Film 1984/ Georg Orwell Parallelen zur derzeitigen Entwicklung in Europa?
Ja, durchaus.
 
6) Wie beurteilen Sie die Entwicklung von Überlegungen zum Bargeldverbot?
Bargeldverbot lehne ich strickt ab!
 
7) Bekennen Sie sich zu den Traditionen der österreichischen Heimat? Welche sind dies?
Ja ich bekenne mich zu den Traditionen der österreichischen Heimat. Christliche Tradition gehört zu unserer Heimat, Religionsfreiheit und spirituelle Freiheit ebenso. Die Familie, der Respekt im Umgang mit Mitmenschen, die Tradition von Sprache, Schrift und Gesang, die Tradition von Brauchtum und freiem Umgang mit den Elementen, sowie freier Zugang zur Natur gehören zu unserer Tradition ebenso wie das Recht auf Freiheit und Selbstbestimmtheit.
 
Die Achtung von Würde und Menschenrechten, das Gastrecht und auch das Recht sich abzugrenzen, sich zu verteidigen gehören ebenso zur kulturellen Kraft österreichischer Tradition, wie Feiertage, Feierlichkeit, Humor, Geselligkeit und Fröhlichkeit.
 
 
8) Welchen Beitrag werden Sie dazu leisten, um ideologisch motivierten Gesinnungsterror entgegenzuwirken?
 
Identität, Authentizität und das Recht auf freie Meinungsäußerung durch Diplomatie stärken und fördern. Persönliches Vorbild sein und freigeistiges politisches Klima der Toleranz und Meinungsvielfalt pflegen und hüten.
9) Erkennen Sie verstärkte Tendenzen zur Bevormundung der österreichischen Bevölkerung?
Ja. Diese Tendenzen der Bevormundung gilt es zu überwinden und Menschen den Freiraum zur eigenverantwortlichen Handlung zu geben.
10) Sind sie sich darüber bewusst, dass die Mehrheit der österreichischen Bevölkerung mit der derzeitigen Migrationspolitik unzufrieden ist?
Ja, durchaus.
 
11) Befürworten Sie Grenzschließungen auch hinsichtlich von Kontingenten die von der EU zugewiesen werden?
Die Problematik liegt im Übergriff grenzenloser Übertragung österreichischer Hoheitsrechte an die EU. Hier ist die erste Grenzsetzung und somit Einschränkung von Regierungswillkür notwendig, um die Hoheit der Österreicher über die Gewaltenteilung von Legislative, Judikative und Exekutive wiederzuerlangen. Mein Ziel ist es, österreichischen BürgerInnen direkt demokratische Mitbestimmung im Gleichheitsgrundsatz durch den Aufbau einer zweiten Parlamentssäule, eines Volksparlaments, auf Basis einer neuen Verfassung souveräner Menschenrechte per Volksabstimmung zu ermöglichen.
 
Die Notwendigkeit von Grenzschließung zum Schutz der österreichischen Bevölkerung ist zu befürworten wenn Gefahr im Verzug ist. Das Genfer Abkommen ist einzuhalten.
12) Erkennen Sie es als Ihre Amtspflicht, den zum Kernbestand der Bundesverfassung zählenden Schutz der Grenzen zum Erhalt der inneren Sicherheit wieder herzustellen (Schutz der Grenzen)?
 
Ja, geht aus oben Gesagtem hervor.
 
13) Angesichts des bisher erwiesenen Leistungsspektrum der im Amt befindlichen Regierung:
Würden Sie einen Bundeskanzler Faymann wieder angeloben – und warum, oder warum nicht?
Wenn vom Volk mehrheitlich gewählt ja, wenn er, wie auch alle anderen Mitglieder der neuen Regierung bereit sind vor Angelobung einer bundesweiten Volksabstimmung zur in Kraftsetzung einer neuen österreichischen Verfassung für souveräne Menschenrechte und den Aufbau der zweiten Parlamentssäule, eines Volksparlaments, zuzustimmen, um den Artikel 1 der B-VG endlich tatsächlich umzusetzen.
Mit herzlichen Grüßen
karin kolland
„Für die Kinder der neuen Zeit“
Kandidatin Bundespräsidentenwahl 2016
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