Flüchtlinge über Land und aus dem System

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Quelle: Nachrichten Niederbayern

https://www.br.de/nachrichten/niederbayern/inhalt/fluechtlinge-grenze-passau-oesterreich-100.html

Vor 26 Jahren im Rahmen der Kosmologenausbildung:

Aus 120 Teilnehnern bekamen 13 der „Begabtesten“ von unserem Ausbildungleiter organisiert die einmalige Möglichkeit, fern ab von Touristen eine ganze Nacht in der Königskammer der Cheops Pyramide zu meditieren. Als ich am nächsten Morgen ins Sonnenlicht vor den Pyramiden von Gizeh in Ägypten trat, sah ich eine doppelte Realität, wie ein Film legte sich die Vision weit über die Landschaft. Und was ich sah erschütterte mich zutiefst: FLÜCHTLINGE, Menschenschlangen von fliehenden obdachlosen Flüchtlingen. Tausende, ja vielleicht Millionen. Zuerst waren es Bilder aus vergangenen Zeiten. Menschen in Lumpen, barfuß, gekrümmt, abgemagert, mit Leiterwagen das überlebensnotwendige Hab und Gut mit sich schleppend. Frauen mit kleinen Kindern, Alte, die am Wegesrand zusammenbrachen. Ich versuchte die Vision zu verscheuchen. Blinzelte, versuchte mich auf das Hier und Jetzt zu konzentrieren, aber die Bilder blieben, auch während ich in unseren Buss stieg, mit anderen Kollogen sprach. Kolonnen von Flüchtlingen zogen in einem Film vor meinem geistigen Auge vorbei.

Ich begann damals im Buss zu weinen, schaute aus dem Fenster während wir durch das Tal der Könige fuhren —– und als hätte sich die Zeitschlaufe bemüht, beschleugnigten sich plötzlich die Bilder, begannen zu rasen, wie in einem zu schnell abgespielten Film und als sie sich plötzlich wieder verlangsamten stockte mir das Herz — denn plötzlich sah ich Bilder von Flüchtlingen im Jetzt und in der Zukunft. Tausende von Menschen auf der Straße in Europa, in Österreich, ich sah die Busse in die sie einstiegen, die Bahnhöfe, die Schlangen vor den Aufnahmezentren.

Und ich sah auch, wie auch Menschen aus Österreich plötzlich aus ihren Häusern und Wohnungen getrieben wurden, da diese versteigert wurden. Ich sah die Gerichtsvollzieher, die Masseverwalter, die Anwälte, die Richter, die daran gut verdienen — die Politiker, die wegsehen, nur ja kein Hautkontakt mit dem Elend im Volk, die Haie, die sich gierig ein Haus als Schnäppchen einverleiben, um ihr „passiv Einkommen durch Anlage“ zu erhöhen.

Und keiner fragt, warum entstand die Not?
War eine Krankheit der Auslöser?
Die Kündigung?
Der Konkurs eines Geschäftspartners, der Verlust der Einnahmen im gnadenlosen Wirtschaftskonkurrenzkrieg?
Das fatale Finanzverschuldungssystem?

Ein Fehler? Eine Chancenlosigkeit in diesem eng gestrickten System?

Ich sah die langen Schlangen der österreichischen Arbeitslosen vor den Ämtern. Sah Menschen, die sich dieser würdelosen Armut schämten, alles versuchten, um wieder Fuß zu fassen, einen Job zu bekommen. Sah die leisen Flüchtlinge, die aus dem System fallen in die Illusion des Geldnachjagens, in die Hoffnungslosigkeit, ins Burn Out, in die Depression, in Alzheimer, ins Vergessen und ins Sterben.

Gott im Himmel betete ich damals. Was können wir tun um das zu verhindern. Ich verkaufte mein Schloß-Cafe und begann als Energetikerin, Kosmologin und Buchautorin Menschen Hilfe zur Selbsthilfe anzubieten.

HEUTE weiss ich, dass wir diesen schrecklichen Strom von flüchtenden Menschen nur an der Wurzel des Problems langfristig lösen können.

WIR MÜSSEN die ENTWURZELUNG DER MENSCHEN VERHINDERN indem wir allen Menschen eine SICHERE HEIMAT und faire Lebensgrundlage, Selbstbestimmtheit, Selbstverantwortung und HILFE ZUR SELBSTHILFE anbieten.

Wir MÜSSEN DIE RECHTE zu den Menschen zurückbringen! Die demokratische Mitbestimmung und Selbstbestimmung, denn nur so ist Eigenverntwortung möglich. Wir müssen die Gemeinschaft vom Grund auf, von der GEMEINDE als HEIMATORT und Wurzel unsere Staatsbürgerschaft neu aufbauen. Das Volksparlament ist ein wichtiger Ansatz zur Lösung, die Grundlage einer neuen Verfassung souveräner Menschenrechte unumgänglich! Denn nur, wenn wir verhindern, dass wir selbst entwurzelt werden, nur wenn wir unsere Kraft nicht verlieren, nur wenn wir nicht staatenlos im eigenen Land und nicht im politischen System ohnmächtig sind, können wir die Genfer Konvention umsetzen, und Hilfe zur Selbsthilfe für jene aufbauen, die nun an unseren Grenzen zu Tausenden einströmen. Es ist eine sehr gefähliche Situation! Denn wenn dadurch unser System gänzlich kippt, dann verlieren wir alle.

Als Bundespräsidentin ist es die Pflicht, das eigene Volk stark zu machen in jeder hinsicht; wirtschaftlich, moralisch, menschlich, selbstbestimmt SOUVERÄN! Mit einer eigenen Paralellwährung, einer echten Inlandswährung über die wir selbst (Volksparlament) bestimmen gemäß Gleicheitsgrundsatz und die NICHT von einem privaten Bankenkartell abgeschöpft werden kann! Das sollte eine der wichtigsten Aufgaben des Volksparlaments sein. Parallel zum Euro natürlich. Aber eine Währung, deren Wert wir selbst bestimmen durch unsere Leistung im Inland. Für Exporte bleibt der Euro. Und die vollkommene Reform des derzeitigen Steuersystems, das die Krise mitverursacht, vorallem angesichts der Flüchtlingsprobleme. (ich sehe da viele Lösungsansätze, die an anderer Stelle dargelegt werden.)

Polarität muss man immer durch komplementäre ausgewogene Dualität harmonisieren. Zwei Parlamentssäulen, zwei Währungen.

Als Bundespräsidentin würde ich meine ganze diplomatische Kraft außenpolitisch einsetzen, damit Kriege gestoppt werden! Damit wirtschaftliche Ausbeutung anderer Länder seitens westlicher Konzerne, seitens Finanzmachtkartellen, seitens einfach nur gewinnorientiert denkender Eliten und Unternehmern sofort gestoppt werden. Damit echte FRIEDENSVERTRÄGE (keine Unterwerfungsverträge!) abgeschlossen werden, von Staat zu Staat und so Souveränität und Selbstbestimmtheit, Freiheit und eine Rückkehr zu den gesunden Wurzeln möglich wird.

Karin Kolland

unabhängige Kandidatin Bundespräsidentenwahl 2016

www.karinkolland.at